Wenn Angst dein Leben bestimmt | Angst verstehen | Hypnoseklar


Verstehen - Vertrauen-Verändern
 

Fundiertes Wissen rund um Online-Hypnose

Ängste verstehen

Vorwort:

 

In den vergangenen 15 Jahren durfte ich viele Menschen auf ihrem Weg begleiten. Immer wieder habe ich erlebt, wie belastend Ängste sein können – und gleichzeitig, wie viel Veränderung möglich ist. Dieser Ratgeber soll dir helfen, Angst besser zu verstehen. Denn oft beginnt Veränderung genau dort, wo Verständnis entsteht.

 

Dieser Ratgeber besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden Kapiteln. Du kannst sie der Reihe nach lesen oder direkt zu einem Thema wechseln, das dich besonders interessiert.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Angst dein Leben bestimmt

 

Was Angst wirklich ist

 

Warum manche Ängste bleiben

 

Wie Online-Hypnose den Kreislauf der Angst unterbrechen kann

 

So läuft eine Hypnosesitzung ab

 

Welche Ängste eignen sich besonders für Hypnose-Sitzungen

 

 

 

 

 

Wenn Angst dein Leben bestimmt

 

 

Angst verändert nicht nur Gedanken – sie verändert das Leben.

Angst gehört zum Leben. Sie ist weder eine Schwäche noch ein Zeichen dafür, dass mit dir etwas nicht stimmt. Im Gegenteil: Ohne Angst würden wir viele Gefahren gar nicht erkennen. Sie ist ein uraltes Schutzprogramm unseres Gehirns und sorgt dafür, dass wir in schwierigen Situationen schnell reagieren können.

Doch manchmal beginnt dieses Schutzprogramm, auch dann Alarm zu schlagen, wenn gar keine wirkliche Gefahr besteht. Genau das erleben Millionen Menschen jeden Tag.

 



Vielleicht kennst du dieses Gefühl.

Du möchtest einen ganz normalen Termin wahrnehmen. Mit Freunden essen gehen. Eine Reise antreten. Einen Vortrag halten. Oder einfach entspannt einkaufen. Eigentlich gibt es keinen vernünftigen Grund, sich Sorgen zu machen. Und trotzdem meldet sich plötzlich dieses vertraute Gefühl.

Das Herz schlägt schneller. Die Atmung verändert sich. Die Gedanken beginnen zu kreisen. Der Körper spannt sich an und bereitet sich auf etwas vor, das objektiv gar nicht da ist.

Viele Menschen beschreiben diesen Moment mit einem Satz, den ich in den vergangenen Jahren immer wieder gehört habe:

„Ich weiß eigentlich, dass nichts passieren wird. Aber mein Körper glaubt es einfach nicht.“
Genau dieser Satz bringt das eigentliche Problem auf den Punkt.

Der Verstand weiß oft längst, dass keine Gefahr besteht. Das Unterbewusstsein reagiert trotzdem so, als müsste es dich beschützen.

Und genau deshalb fühlen sich viele Betroffene irgendwann unverstanden. Auch von sich selbst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn das Leben immer kleiner wird

Das Schwierige an Angst ist häufig nicht die Angst selbst.
Es ist das, was sie mit der Zeit verändert.

Am Anfang vermeidet man vielleicht nur eine bestimmte Situation. Ein Gespräch. Eine Autofahrt. Einen Aufzug. Eine Flugreise.

Man sagt sich: „Heute nicht.” oder: „Beim nächsten Mal wird es bestimmt leichter.“
Doch die Angst verschwindet dadurch meist nicht. Im Gegenteil.Sie lernt.

Unser Gehirn speichert nämlich nicht nur die Angst ab, sondern auch die vermeintliche Lösung.

Es merkt sich: „Ich bin der Situation aus dem Weg gegangen – und danach ging es mir besser.” Das fühlt sich kurzfristig wie eine Erleichterung an.

Langfristig entsteht jedoch etwas anderes. Das Leben wird Stück für Stück kleiner.

Aus einer vermiedenen Situation werden zwei. Dann fünf. Dann zehn. Irgendwann richtet sich der Alltag nicht mehr nach den eigenen Wünschen, sondern nach der Angst.

Viele Menschen merken diesen Moment erst sehr spät. Nicht, weil sie schwach wären, sondern weil sich dieser Prozess oft ganz langsam entwickelt.

 



Die eigentliche Belastung ist oft eine andere

Nach vielen Gesprächen mit Menschen ist mir immer wieder eines aufgefallen:
Die meisten leiden gar nicht nur unter ihrer Angst. Sie leiden darunter, dass sie sich selbst nicht mehr verstehen.

Sie fragen sich:

„Warum bekomme ich das nicht endlich in den Griff?“
„Warum passiert mir das ausgerechnet jetzt?“
„Warum schaffe ich Dinge nicht mehr, die früher selbstverständlich waren?“


Und genau diese Gedanken erzeugen häufig zusätzlichen Druck. Plötzlich kämpft man nicht mehr nur gegen die Angst. Man kämpft gegen sich selbst.

Doch genau das ist nicht notwendig:

Denn Angst ist kein Charakterzug. Sie ist kein Beweis dafür, dass du schwach bist.

Und sie sagt nichts darüber aus, wie mutig oder stark du als Mensch bist. 
Sie ist zunächst einmal eine Reaktion deines Nervensystems.

Eine Reaktion, die irgendwann sinnvoll war. Die heute aber vielleicht nicht mehr zu deinem Leben passt.

 


Es gibt einen wichtigen Unterschied

Viele Menschen versuchen, ihre Angst mit dem Verstand zu besiegen. Sie reden sich gut zu. 
Sie lesen Bücher. Sie versuchen logisch zu denken. Und trotzdem bleibt dieses Gefühl.

Warum?

Weil Angst nur zum Teil im bewussten Denken entsteht.
Sie entsteht vor allem dort, wo Erfahrungen, Gefühle und automatische Reaktionen gespeichert werden. 

Im Unterbewusstsein.

Deshalb reicht es oft nicht aus, sich immer wieder zu sagen:

„Ich brauche keine Angst zu haben.“
Denn dein Unterbewusstsein antwortet:
„Ich möchte dich trotzdem beschützen.“
Und genau hier beginnt die eigentliche Arbeit.

Nicht gegen die Angst.
Sondern mit dem Teil in dir, der sie überhaupt entstehen lässt.

 

 

 

 

Du hast gerade Kapitel 1 gelesen.
Im nächsten Kapitel erfährst du, was Angst im Gehirn und im Unterbewusstsein wirklich bewirkt – und warum sie oft bestehen bleibt, obwohl keine reale Gefahr mehr vorhanden ist.
 

 

Ein umfassender Ratgeber über Angst, ihre Ursachen und wie Online-Hypnose helfen kann

Diese Artikelserie

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Eine weitere Sitzung ...

 

... vor über einem Monat war ich bei Ihnen für eine Hypnosesitzung zur Leistungsoptimierung.
Im Anschluss haben wir uns noch über das Thema Selbsthypnose unterhalten. Ich habe hierzu Interesse an einer weiteren Sitzung! ...  

 Bereits 4,5 kg abgenommen ...

 

Hallo, wollte mal einen kurzen Zwischenstand schicken. Also hab bereits 4,5 kg abgenommen und mir fällt es absolut nicht schwer auf Süßigkeiten, fettes Essen und abends Kohlenhydrate zu verzichten. Außerdem trinke ich nur noch Wasser - also, ich war ja anfangs skeptisch aber ich muss sagen ... Toll! 😊 hab' auch schon kräftig Werbung gemacht und denke das sich die eine oder andere bald melden wird 😉. Vielen Dank nochmal für alles. Liebe Grüße S.N 

Bin jetzt schon ein gutes halbes Jahr rauchfrei ...

 

Servus Dieter,

nur ein kurzes Feedback. Damals dachte ich nicht, dass du mir helfen kannst das Rauchen zu beenden. Bin jetzt schon ein gutes halbes Jahr dank deiner Unterstützung rauchfrei. Tausend dank 😉
Viel Glück mit deiner neuen Praxis ... A.A

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